2 Kommentare

  1. sarne
    6. Juni 2010 at 22:13 | | Antwort verfassen

    Wenn sich eine starke pro-Gauck-Meinung in der breiten Öffentlichkeit ausbildet, hoffe ich wirklich, dass diese dazu führt, dass sich die Bundesversammlung nicht zu einer parteipolitischen Abstimmmaschine degradieren lässt, sondern sich frei für den besten Kandidaten entscheidet.
    In meinen Augen ist das Herr Gauck.
    Wenn es so kommen sollte, sehe ich drei positive Folgen:
    1. Deutschland hätte einen sehr geeigneten Bundespräsidenten (ob er ein guter werden wird, wird sich zeigen)
    2. die Demokratie wäre massiv gestärkt, weil das Gefühl entstehen würde, dass die Meinung der Bürger zählt
    3. die Regierung unter Frau Merkel müsste sich doch sehr stark besinnen, ob das bisherige Vorgehen der Weisheit letzter Schluss ist (wenn Sie nicht die Flucht aus der Verantwortung wählt und einfach aufgibt).

    Guter Artikel!

  2. 7. Juni 2010 at 17:18 | | Antwort verfassen

    Sehr guter Artikel! Allerdings möchte ich in einem Punkt widersprechen. Gauck ist kein Quereinsteiger. Er ist zwar kein Parteipolitiker, aber sehr wohl ein Politiker im allgemeinen Sinne. Wer verantwortlich und an vorderster Stelle einen totalitären Staat mit-gestürzt hat, das Ministerium für Staatssicherheit aufgelöst, das Stasi-Unterlagen-Gesetz initiiert und die entsprechende Behörde im Bundesauftrag geleitet hat, ist politisch. Wer so intensiv pro-demokratisch agiert (Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.) ist politisch.

Kommentar hinterlassen