3 Responses

  1. bachmichels 22. Oktober 2010 at 21:55 | | Reply

    Ach wäre es doch nur überall so. Toll, wenn überparteilich zusammengearbeitet wird. Ungewohnt aber zielführend. Und wenn man jemals einen Text bräuchte zur Motivierung von Bürgermeistern, dieser wäre wie geschaffen dazu 🙂

    1. illiconvalley 22. Oktober 2010 at 22:02 | | Reply

      Danke. Das freut mich.

  2. Saarlandman 22. Oktober 2010 at 22:47 | | Reply

    Ich kann euch beiden zustimmen. Voll und ganz.
    Freund-Feind-Denken ist – vor allem vor Ort in der Kommunalpolitik – fehl am Platze. Es hilft nicht weiter.
    Und auch wenn in der Öffentlichkeit das Bild vom Parteiengezänk fest geprägt ist: Es stimmt so meistens (und zum Glück!) nicht. Jedenfalls nicht überall.
    Denn wenn – wie beispielsweise in Habach – fast alles gemeinsam getragen wird, ist das eine gute Sache. Für ein ganzes Dorf.
    Vielleicht geht es mir ja ähnlich wie dir, Armin. Für mich ist es eine Leidenschaft, mein Dorf und meine Gemeinde mitzugestalten und – auch für meine Kinder – ein Stück Zukunft zu bauen.
    Das geht aber nur, wenn man bereit ist für einen fairen Wettstreit der Ideen.
    Wenn man zuhört.
    Wenn man akzeptiert, dass andere auch gute Ideen haben können.
    Und wenn man es dann sogar noch schafft, am gleichen Strang und vor allem auch noch in die gleiche Richtung zu ziehen.
    Nicht immer. Das wäre nicht normal.
    Aber meistens.
    In Habach schaffen wir das mittlerweile. Und der Erfolg zeigt sich auch bei jeder Wahl: Nicht an den Prozenten für eine Partei – da spielen gerade auf kommunaler Ebene noch immer die Sympathien für die Kandidaten die Hauptrolle. Der Erfolg wird messbar durch die absolute Zahl der Stimmen.
    Durch die Wahlbeteiligung. Bei der letzten Ortsratswahl blieben die Prozentzahlen in Habach fast gleich. Aber beide Parteien legten an absoluten Stimmen zu. Anders als andernorts. Das ist ein Kompliment des Wählers, dem eine gute Zusammenarbeit gefällt.
    Darauf bin ich auch etwas stolz. Und es macht mir Mut, weiterzumachen. Ebenso wie dein Blogeintrag.
    Ja, es ist so: Politik kann Spaß machen.
    Vor allem dann, wenn man seine Energie nicht bei Zank und Streit verbraucht.

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