3 Kommentare

  1. 29. Januar 2011 at 09:46 | | Antwort verfassen

    Bis auf den letzten Satz war ich völlig bei Dir. Aber warum soll jetzt peinliches und unsoziales Verhalten auch noch mit einer Freikarte belohnt werden? Wie wird der oder die Mitarbeiter(in) sich fühlen, der/die sich mit diesem Menschen bereits Auge in Auge auseinandersetzen musste?
    Mein Job birgt viel Konfliktpotenzial mit dem Bürger und ich stelle immer häufiger fest, dass es genau dieser Umgang “der Politik” – sorry für die Pauschale – mit (ungerechtfertigten) Beschwerden ist, die die Arbeit der Verwaltung von Tag zu Tag schwieriger macht.

    1. 29. Januar 2011 at 23:22 | | Antwort verfassen

      Weil wir das genau so von Coaches gelernt haben, @beingmenow. Das mag ja falsch sein. Tun wir’s nicht, heißt es, wir seien kleinkariert. Aber ich bin gern bereit, darüber zu diskutieren.

      1. 29. Januar 2011 at 23:42 | | Antwort verfassen

        Ich kenne diese Ansätze aus diversen Konfliktmanagementseminaren selbst und kann den Gedanken dahinter gut nachvollziehen. Ärger nicht hochkochen lassen, schnell Abhilfe schaffen – Bürgerzufriedenheit wieder herstellen.
        Im Raum steht aber auch die Entscheidung eines Mitarbeiters / einer Mitarbeiterin, die damit aufgehoben und für falsch erklärt wird. Wie soll man sich dort künftig verhalten? Fünf Minuten länger Einlass gewähren als bisher? Zehn?

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