4 Kommentare

  1. [...] Es gibt starke Statements in Saarbrücken. Das gefällt mir. Sie erhalten viel Applaus, sowohl diejenigen, die deutliche Kritik am Vorgehen des Bistums äußern, als auch die, die dazu aufrufen, die Möglichkeiten, die in dem Veränderungsprozess stecken zu ergreifen und sich von der eigenen Angst nicht in die Enge treiben zu lassen. Mein Fazit: Das Volk Gottes ist auf der Suche. Zwar gibt es einige Rückmeldungen, die fordern, es sei genug mit den Veränderungen, man brauche Zeit, damit es sich langsam entwickle. Andere aber sagen deutlich: es gibt den Punkt nicht, an dem alles so ist, wie es sein soll. Mit Unfertigem muss man leben. Die Synode hat viel ausgelöst, nicht zuletzt durch die Frage: „Wozu ist die Kirche da?“ In Saarbrücken wird deutlich: Die Kirche, das ist eine gemeinsame Sache. So will ich das synodale Prinzip, auf das es ankommt, mal mit meinen Worten beschreiben. In aller Unterschiedlichkeit der Positionen. Und da ist es äußerst sympathisch, wenn sich ein Bürgermeister in die Diskussion einmischt. Dr. Armin König aus Illingen stellt seine Statement zum Nachlesen online: http://arminkoenig.de/blog/2017/06/17/seelenlose-bistumsglaubensverwaltungsreform/ [...]

  2. 23. Juni 2017 at 08:20 | | Antwort verfassen

    Ja – eine “seelenlose Verwaltungsreform” wird es, Herr König – es sei denn, Sie und die vielen anderen Bedenkenträger nehmen ernst und führen fort, was Sie selbst schreiben: “Wir sind großartig vernetzt in der Zivilgemeinde Illingen und den Pfarrgemeinden, wir sind grenzenlos.” Ist doch ein guter Anfang – denn: Vernetzt “ist” man / frau nicht, “vernetzen” ist nämlich ein Tu-Wort, beschreibt eine Aktivität.
    Also: Wer schon grenzenlos netzwerkt, wird dass und kann das auch weiterhin tun – und wird entdecken, wie viel Seele da ist: schon im bisherigen (eigenen) Netz und noch viel mehr rundherum und mitten “unter uns”. Und wenn alle mitmachen (naja: fast alle wenigstens – oder jedenfalls die große Mehrheit…), bleibt es “nur eine Verwaltungsreform” – und doch viel mehr, weil es ein Signal ist, dass sich auch die Formen des Glaubens-Lebens und des Christseins so ändern müssen (!) oder schon angefangen haben sich zu ändern (?!), dass sie für heute und morgen und viele weitere Jahre tragfähig und attraktiv bleiben (oder endlich wieder werden).
    Wir, die Alten, sind nur sehr bedingt “die Zukunft” von Kirche – aber dann sollten wir sie auch nicht verhindern, indem alles so (gut???) bleiben soll wie es ist!

  3. [...] Seelenlose Bistumsglaubensverwaltungsreform 17. Juni 2017 Resonanzveranstaltung mit Bischof Stefan Ackermann in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja – als Antwort auf die geplante Bistumsreform [...]

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